Das ist dein Weg zur Mordkommission*
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Ausbildung Polizistin / Polizist
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Einsatzerfahrung sammeln
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Fortbildungen & Hospitationen
*Mit Zusatzqualifikation, bei Verfügbarkeit freier Stellen und nach erfolgreicher Bewältigung eines Auswahlverfahrens.
Bitte nichts anfassen!
Viele Nachwuchspolizistinnen und Nachwuchspolizisten wollen gern zur Mordkommission – TV-Krimis haben sicher einen großen Anteil daran. Um eines Tages bei der Mordkommission den Dienst antreten zu können, musst du zunächst das Studium zur Kriminalpolizistin oder zum Kriminalpolizisten absolvieren, praktische Erfahrungen in diesem Beruf sammeln und dann eine Zusatzausbildung abschließen. Diese Zusatzausbildung besteht aus Fortbildungen die du u. a. an der Polizeiakademie (PA) und beim Bundeskriminalamt (BKA) absolvierst.
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Was mache ich bei der Mordkommission?
- Du vernimmst Zeugen und Tatverdächtige.
- Du nimmst Hausermittlungen und allgemeine Ermittlungen vor.
- Du überwachst Telefongespräche.
- Du wertest Informations- und Kommunikationsmittel aus, also beispielsweise E-Mails.
- Du recherchierst im Internet und in sozialen Netzwerken.
- Du begleitest Obduktionen.
- Du arbeitest im Büro und am Tatort.
- Du arbeitest eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen.
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Welche Talente sollte ich mitbringen?
Du bist neugierig, zielstrebig, kannst dich durchsetzen und denkst auf der Suche nach Lösungen auch mal um die Ecke. Du kannst dich gut in andere Menschen hineinversetzen und bringst Struktur ins Chaos. Du musst schnell, effektiv und im Sinne des Teams handeln. Bei der Arbeitszeit wird dir wird eine hohe Flexibilität aufgrund des Bereitschaftssystems abverlangt – eine geregelte Arbeitszeit ist meistens nicht möglich.
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Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
- Berufs- und Lebenserfahrung sind wünschenswert
- Kommunikationsfähigkeit
- Teamfähigkeit
- Leidensfähigkeit: Der Berufsalltag ist sehr fordernd und das Private muss oft zurückstehen.
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Wie sieht die Zusatzausbildung aus?
In den Mordkommissionen muss jede und jeder alles können. Es gibt dennoch Spezialistinnen und Spezialisten, beispielsweise bei der Telekommunikationsüberwachung, bei der Tatortarbeit oder bei den Vernehmungen. Die Zusatzausbildung läuft in den meisten Bereichen neben der täglichen Arbeit.
Viele Fortbildungen, angeboten von der Polizeiakademie (PA), vom Bundeskriminalamt (BKA) bzw. anderen Anbietern müssen in Eigenregie besucht werden. Jede und jeder ist für seine Fortbildung selbst verantwortlich. Bei Tatortkräften ist in erster Linie eine Hospitation (Dauer ca. 6 Wochen) beim Kriminaltechnischen Institut (KTI) obligatorisch.