Das ist dein Weg zum Spezialeinsatzkommando*
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Ausbildung Polizistin / Polizist
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Einsatzerfahrung sammeln
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Aufnahme in eine Förderkartei
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6 Monate Zusatzausbildung
*Mit Zusatzqualifikation, bei Verfügbarkeit freier Stellen und nach erfolgreicher Bewältigung eines Auswahlverfahrens.
SEK
Diese drei Buchstaben klingen nach Action. Die körperlichen und psychischen Anforderungen an die Mitglieder des Spezialeinsatzkommandos sind hoch. Das Auswahlverfahren des SEK ist sehr streng. Es werden lediglich Polizistinnen und Polizisten zum Auswahlverfahren zugelassen, die bereits Erfahrung im Polizeidienst haben.
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Was mache ich beim SEK?
Dein Team und du, ihr werdet gerufen, wenn akute Bedrohungslagen vorliegen, bei denen ihr Schäden an Leib und Leben abwenden müsst. Dazu zählen beispielsweise Geiselnahmen, Entführungen, eskalierende Familienstreitigkeiten oder generell Auseinandersetzungen mit Waffen.
Die Einsatzgebiete sind vielfältig – mehr als 500 Einsätze wirst du im Jahr absolvieren. Kontinuierliches Training hält dich fit. Zudem kannst du dich weiter spezialisieren, beispielsweise als Präzisionsschützin/Präzisionsschütze, Rettungssanitäterin/Rettungssanitäter oder etwa als Expertin/Experte für Höhenintervention und Technik.
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Welche Talent sollte ich mitbringen?
- Überdurchschnittliche physische und psychische Belastbarkeit
- Teamfähigkeit
- Schnelle Auffassungsgabe
- Entscheidungsfreudigkeit
- Hohe Einsatzbereitschaft
- Stressresistenz
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Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
Altersgrenze: höchstens 32 Jahre alt. Du musst Beamtin oder Beamter auf Lebenszeit sein.
Du solltest ein Jahr vor dem Personalgewinnungsverfahren mit deiner Vorbereitung für das sehr anspruchsvolle Auswahlverfahren beginnen, um ausreichend Trainings- und Entwicklungszeit zu haben.
Und so geht es: Du musst die Aufnahme in eine Förderkartei schaffen. Dort kannst du an den sogenannten Fördertagen teilnehmen, die 4–5 Mal jährlich stattfinden. Trainingsinhalte sind unter anderem:
- Der SEK-Parcours
- 2.000-Meter-Lauf in einer für dein Geschlecht und Alter festgelegten Zeit
- Schießtraining, das auf den Basislehrgang abgestimmt ist
Zudem finden sich in der Freizeit Trainingsgruppen zusammen.
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Wie sieht die Zusatzausbildung aus?
Die Zusatzausbildung dauert 6 Monate. Der Basislehrgang vermittelt die Grundfertigkeiten, die eine künftige SEK-Einsatzkraft benötigt. Im Fokus stehen dabei Sport, Taktik, Recht, Umgang mit Einsatzmitteln, Schießen und abwechselnde andere überraschende Anforderungen. Während des Basislehrgangs dürfen keine Ausfallzeiten, beispielsweise durch längerfristige Verletzungen auftreten. Entsprechende Ausbildungsinhalte können nicht nachgeholt werden. Der Basislehrgang kann im Einzelfall jederzeit beendet werden, sofern die geforderten Leistungen nicht erbracht werden.